Motten fallen meist erst auf, wenn der Befall schon eine Weile besteht: kleine Falter, die abends um die Lampe fliegen, oder Löcher in Wollpullover und Teppich. Dabei handelt es sich fast immer um eine von zwei Arten – Lebensmittelmotten oder Kleidermotten – mit unterschiedlichen Ursachen und Bekämpfungswegen.
Lebensmittelmotten erkennen
- Fundort: Vorratsschränke, Müsli, Mehl, Nüsse, Trockenfrüchte oder Tierfutter.
- Anzeichen: feine Gespinste in Verpackungen, Krümel-Klumpen und kleine Raupen in Tüten und Gläsern.
- Falter: graubraun, meist abends in Küchennähe unterwegs.
Kleidermotten erkennen
- Fundort: Wollpullover, Teppiche, Filz und Pelze im Schrank oder unter Möbeln.
- Anzeichen: unregelmäßige Löcher im Gewebe, helle Raupen und feine Gespinstfäden am Stoff.
- Falter: kleiner und heller als Lebensmittelmotten, fliegen selten ans Licht.
So gehen Sie richtig vor
- Befallsherd finden: Kontrollieren Sie bei Lebensmittelmotten alle Vorräte, bei Kleidermotten Schränke, Ritzen und Bohrlöcher.
- Konsequent entsorgen: Befallene Lebensmittel luftdicht verschließen und aus dem Haus entfernen.
- Textilien behandeln: Befallene Kleidung bei mindestens 60 °C waschen oder für mehrere Tage einfrieren.
- Gründlich reinigen: Schränke und Ritzen gründlich aussaugen, auch schwer zugängliche Ecken.
Pheromonfallen helfen, den Befall bei Lebensmittelmotten aufzuspüren und einzugrenzen – sie beseitigen ihn aber nicht. Ohne konsequentes Entsorgen und Reinigen kehren die Motten zurück.
Wann der Profi ran sollte
Kehrt der Befall trotz Hausmitteln zurück oder betrifft er größere Flächen, Lager oder mehrere Räume, lohnt sich die professionelle Bekämpfung: Wir finden den Befallsherd zuverlässig, beseitigen Larven und Falter und beraten Sie zur dauerhaften Vorbeugung.
Motten in Küche oder Kleiderschrank? Zur Mottenbekämpfung oder rufen Sie uns an.